Unser Motto für das Schuljahr 2014/2015:
Wenn wir den wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.
(Mahatma Gandhi)

 

Tag der offenen Tür

Eine stattliche Zahl interessierter Eltern mit Ihren Kindern konnten Sr. Oberin Magdalena Stöhr und Schulleiter Rektor Franz Kellner zu Beginn eines abwechslungsreichen Programms und eines sehenswerten Angebots beim Tag der offenen Tür am 14. März 2015 begrüßen. Dass sie eine besondere Einrichtung besuchten, konnten die Gäste schon in der Multimedia-Präsentation von Hans Eibl - präsentiert mit modernster Medientechnik - erahnen. Die Schwestern aber auch das gesamte Pädagogische Personal sorgen mit benediktinischem Geist dafür, dass neben der Vermittlung von Wissen auch großes Gewicht auf Werteerziehung und die Schulung von Schlüsselqualifikationen im Sinne des christlichen Menschenbildes gelegt wird. Durch die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften und ErzieherInnen - jede Klasse hat am Nachmittag in der Hortbetreuung eine eigene pädagogische Fachkraft zur Freizeitgestaltung und Hausaufgabenbetreuung - werden die über 300 Hort- und Internatsschüler optimal gefördert und betreut. Eine hervorragende Ausstattung mit neuen Medien und Computern ermöglicht modernen und medial aufbereiteten Unterricht und eine umfassende kommunikationstechnische Ausbildung, die schon in der 5. Klasse mit dem Erlernen des Tastschreibens beginnt. Wie die Präsentation zeigte, wird an der Heimvolksschule auch großer Wert auf musische und künstlerische Entfaltung und sportliche Förderung gelegt.

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Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt,...

Auch in diesem Schuljahr durften über 200 Schülerinnen und Schüler der HVS St. Maria Theaterluft im neu renovierten Fürstbischöflichen Opernhaus in Passau schnuppern und sich von der besonderen Atmosphäre eines altehrwürdigen Theaters begeistern lassen. Da mit „Meister Eder und sein Pumuckl" ein absoluter Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur auf dem Programm stand, waren ungeduldige Vorfreude und gespannte Erwartung riesig, hatten Lehrkräfte und Erzieherinnen die jungen Theaterfreunde doch im Vorfeld schon sehr neugierig gestimmt. Und schon die ersten Sätze des zunächst sehr mürrisch wirkenden Meister Eder – hervorragend dargestellt von Klemens Neuwirth – entlockten den jungen Theaterbesuchern fröhliches Lachen. Als sich schließlich viele für Eder unverständliche Vorfälle in der Werkstatt häuften, hörte man die zunehmende Spannung knistern, bis endlich der rote Wuschelkopf mit typisch gelben Shirt und knallgrüner Hose – wendig und genial gespielt von Antonia Reidel – sichtbar wurde.

pumuckl
Foto: Peter Litvai, Landestheater Niederbayern

Geschickt hatten Regisseur und Bühnenbildner die zwei Ebenen – Meister Eders Werkstatt und die Welt des Pumuckl mit überdimensionaler Schublade und riesigem Stuhl – in Einklang gebracht, so dass Pumuckls Sichtbar-Sein und Verschwinden auf grandiose Weise gelöst wurden. Und als sich Pumuckl nach einigen Streichen mit einem fast philosophisch klingenden Satz – „Kann ein frecher Kobold zugleich lieb sein, weil er ja von Natur aus frech sein muss?" – verabschiedete, brandete begeisterter Beifall auf, hatten die jungen Theaterfreunde den kleinen/großen Kobold doch schon in ihr Herz geschlossen.