Erziehung heißt auch: An sicheren Seilen geduldig Schritt für Schritt seinen eigenen Weg suchen und finden.
Jahresmotto der HVS

 

Hochwasserhilfe

Ich möchte mich im Namen der Schulleitung ganz herzlich für die spontane Hilfsbereitschaft bei der Unterstützung der von der Hochwasserkatastrophe so arg betroffenen Menschen in unserer Umgebung bedanken.

Mein ganz besonderer Dank gilt unserer Kollegin, Frau Gerlesberger, die die Idee zu der Kuchen-Aktion hatte und diese ohne viel Aufhebens, unterstützt von Frau Slama und Frau Hartl, zusammen mit den Schülerinnen und Schülern aus den 7. und 8. Klassen in die Tat umgesetzt hat.

Recht herzlich „Vergelt`s Gott“ an den Förderverein mit seinem Vorsitzenden Franz Henghuber, der ganz unbürokratisch die Zutaten zu der Kuchen-Back-Aktion gesponsert hat.

Herzlichen Dank auch an alle freiwilligen Kuchenspender, die zusätzlich zur Bestückung des überaus reichhaltigen „Kuchenbuffets“ beigetragen haben.

Nachdem sich alle Schülerinnen und Schüler - je nach Gusto - aus dem vielfältigen Angebot bedient hatten, konnten wir den stolzen Erlös von 800,- Euro verzeichnen.

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Ein überwältigender Beweis für die Hilfsbereitschaft und die Anteilnahme unserer Schüler mit den notleidenden Menschen.

Wir werden das gespendete Geld direkt an bedürftige Hochwassergeschädigte weitergeben und ganz konkret unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

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Aufgestockt wird dieser Betrag noch durch den Erlös aus einer zweiten Aktion: Ganz viele Schülerinnen und Schüler haben „Kupfermünzen“ organisiert, um mit diesem vielfach lästigen “Kleinkram“ symbolisch Sandsäcke zu füllen. Dabei kamen binnen weniger Tage 450 € zusammen.

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Zusammen mit einer an der Klosterpforte anonym abgegebenen Spende von 50,- € steigerte sich der Gesamtbetrag auf bis jetzt 1.300 €. Wir sammeln aber noch weiter.

Vergelt`s Gott für die großartige Solidarität mit den Flutopfern im Passauer Land.

Die Heimvolksschule St. Maria hat damit ein großartiges Zeugnis für eine lebendige Gemeinschaft abgelegt, die sich die christlich orientierte Erziehung zu verantwortungsbewussten Staatsbürgern zum Ziel gesetzt hat.

 

Rauschbrillen trüben Schülerblicke

Gesundheitserziehung an der Heimvolksschule

Im Rahmen der Gesundheitserziehung und der Prävention gegen verantwortungslosen Alkohol- und Drogenkonsum war eine Mitarbeiterin des Kreisjugendrings, Nadine Finkenkeller, zu Gast an der Heimvolksschule St. Maria, um Schülerinnen und Schülern der Mittelschule die Wirkung auch schon geringer Mengen von Alkohol zu veranschaulichen. In jeweils zweistündigen Einheiten erlebten die Heranwachsenden, wie sich Sehstärke und Blickwinkel ändern, wenn man „Promille intus“ hat. So waren Aufgaben wie das Abschreiben einer Telefonnummer, das Sortieren von Münzen, das Balancieren auf einer Linie, das Fangen eines Balles oder gar das Bewältigen eines Slalomparcours mit einem Bobby-Car fast unlösbar oder undurchführbar - und das schon mit relativem geringem Alkoholgehalt.

 

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Wichtig war es Frau Finkenkeller und den Lehrkräften aber auch, den Unterschied herauszuarbeiten, dass gegen ein „Gläschen in Ehren“ beim richtigen Anlass nichts einzuwenden ist, wenn es das Jugendschutzgesetz erlaubt, „Vorglühen“ oder „Komma Saufen“ jedoch in keiner Weise etwas mit Erwachsen- oder Cool-Sein, Mut oder Stärke zu tun hätten. Im Gegenteil, es müsse schon peinlich sein, wenn man im Krankenhaus nach dem Ausnüchtern wach wird, mit Gummihöschen bekleidet und von den Pflegekräften mitleidig belächelt. Neben den Unannehmlichkeiten polizeilicher Ermittlungs- und Aufklärungsarbeit sind es aber vor allem die schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden, die unmäßiger Alkoholgenuss und jeder „Rausch“ nach sich ziehen. Dabei waren viele Schülerinnen und Schüler schon überrascht, wie viel Alkohol sie beispielsweise mit den süßen, wie Limo schmeckenden Alkopops oder auch mit harmlos klingenden Cocktails zu sich nehmen.

Neben den gesundheitlichen Schäden wurden jedoch auch Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich diskutiert, die durch übermäßiges Trinken alkoholischer Getränke entstehen könnten. Freundschaften, Partnerschaften oder Cliquen platzen nach einem „Filmriss“ oder unkontrollierten Worten und Gesten im Rausch genauso irreparabel wie die Neigung zu aggressiven Verhaltensweisen, zu Gewalt und Schlägereien zunimmt. Auch ein steigendes Unfallrisiko – nicht nur im Straßenverkehr – möge die Heranwachsenden vor unüberlegten Trinkgelagen warnen und zu verantwortungsbewusstem Umgang mit alkoholischen Getränken animieren.

 

 
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